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Ein Türchen voller Vorurteile

Vorurteile. Kein Mensch ist heute ohne Vorurteile, auch ihr seid nicht ohne Vorurteil.
Das ist jetzt ein Vorurteil, vielleicht gibt es einen oder eine ohne Vorurteile und sie oder er sagt  "Arsch, ich hab es doch schon immer gewusst."

Aber mal im Ernst, Vorurteile gibt es viele, zum Beispiel:

Mediziner - Halbgötter in Weiß
Wenn man im OP liegt sieht man viele Ärzte, doch die sind nicht in weiß, die tragen grün. Man hätte gedachte ich gehe auf die Halbgötter ein - Götter gibt’s in der Kirche. Es stimmt, man kann Mediziner anbeten, doch ohne 10 Euro gibt es kein Wunder.

Mediziner sind nicht die Einzigen über die man Vorurteile hat.
Physiker - schüchterne, kaum gut aussehende Menschen, zwar schlau wie Einstein, doch ständig mit raus gestreckter Zunge, widerlich.

Keine Vorurteile hat man über Tierproduzenten, weil man sie nicht kennt. Selbst Zuchttiere sagen: "Ich brauch die nicht um mich zu paaren. "

Dagegen ist ein klassische Vorurteil bei Informatikern: Die tragen Stifte und einen Taschenrechner in der Hemdtasche. Sind fast so was wie Physiker, nur ohne Zunge. Über wen man auch viele Vorurteile hat sind Wirtschaftler. Die können nichts, machen nichts. Das ist völlig falsch. Wie wir nicht erst seit letztem Jahr wissen: Die Wirtschaftler fahren einen gut laufenden Betrieb an die Wand, weil sie es können.

Ein weiteres Vorurteil: Sportler
Nix im Kopf und nur Muskeln, doch selbst dieses Vorurteil ist ja nicht richtig, weil Steroide und EPO sich auch im Kopf ablagern. Da ist dann schon was im Kopf, nicht umsonst heißt es bei Radsportlern nur Doping im Kopf.

Oder die Gänseblümchen verstehenden Ökos, die die Umwelt lieben und nur BIO essen, ich meine jetzt nicht die Pädagogen, ich meine die Biologen.

Das man über Minderheiten mehr Vorurteile hat, als  über die bisher genannten Randgruppe, ist fast jedem unbewusst klar. Da meint man gern mal: Die sprechen nur ihre Sprache, wollen sich nicht richtig eingliedern, leben für sich, essen Gurken mit Senf - und das ist das Gute was man über die Sorben weiß.

Schlimmer sind da fast nur die Vorurteile, die man zu Leuten vom Bau hat. Primitiv, sexistische, Proll sind Eigenschaften, die kaum für Vorurteile verwendet werden.

Doch auch zu Chemikern hat man Vorurteile. Da meint der eine, die produzieren nur Sprengstoff und Drogen. Andere meinen sie seinen ständig auf der Suche nach anderen, wie sonst lässt sich erklären das sie ständig schreien "Chemiker wo seit ihr?"

gepostet am 04.01.10 um 21:35 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

Liedertürchen 2

Schon seit Jahren suchen wir, der Chemie11erRat nach einem neuen 11erRatslied, das wir singen könnten am Ende unseres Programms, doch bis jetzt ist aus der Idee nichts weiter geworden.

Es könnte daran liegen, dass wir nicht singen können, doch das hindert uns ja auch nicht das alte Lied vor zutragen. Es könnte daran liegen, dass wir doch irgendwie immer wieder was anderes zutun haben, die höffliche Form dafür das wir stinkend faul sind, oder das uns nichts wirklich gefallen hat und wir deshalb das alte genommen haben oder einfach aus Tratition.

Egal was es ist und was es all die Jahre war, dieses Jahr wurde der Entschluss gefasst ein neues Lied zu machen. Doch wie macht man das haben wir uns gedacht und so kamm die Idee, dass wir Künstler/Bands fragen, ob sie nicht einen ihrer Hits auf uns umschreiben wollen. Und irgedwie kann man meinen, entweder  kannten sie uns nicht oder ein Schelm in der PR-abteilung hat die Songs geschrieben, denn das Richtige war auch diesmal nicht dabei, so dass wir doch selber ran mussten. Das Ergebniss dürft ihr dann am 16.1. am Ende unserer Show geniessen. Die Fehlversuche dafür hibts hier!

Heute

nein nein nein
verdammt ich versteh es nicht
ich hatte doch meine Abitur
jede Mixtur bis zum Master hingekriegt
doch nun trette ich auf der Stelle
begreife es geht auch nur um Konkurrenz
studiere jede Quelle
studiere jedes Buch fahr zu jeder Konferenz
mein Konto ist in den Miesen und ich brauch endlich mal ne Erleuchtung
und was ich auch brauch, ist die Liebe von allen, und nicht wieder eine Enttäuchung
"Man wird nicht einfach in der Chemie Doktor, dass müssen sie mal begreifen"
sagt mir der Prof und ich bin noch total am Zweifel

Und ich frag "echt" und er sagt "ja, ja"
und ich frag "echt" und er sagt "na klar"
"jetzt siehts mit ihrer Arbeit noch nicht -top aus"
"das wird schon" sagt der Prof und schickt mich - promt raus

es könnt' alles so einfach sein ist es aber nicht

Das hab ich mir irgendwie schöner gedacht
Ich glaub ich hab irgend ’nen Fehler gemacht
Ich hatte doch höhere Ziele
wollt Roederer trinken, Vermögen verdienen über Nacht
Stattdessen sitz ich hier den ganzen Tag
Trink zuviel Kaffee, den ich nicht vertrag
Kopiere Papiere, die ich eh nicht kapiere
und später sortiere ich sie in ein Fach
Doch wo ist der Sinn, da wollt’ ich nie hin
Was bitte glauben die bloß wer ich bin?
Da kann noch was gehn, ihr werdet schon sehn,
ich werde die Bude hier bald übernehm’
Und läuft der Laden erstmal wie ’ne Eins
dann ist das alles hier irgendwann meins
Ich bin der Pate und werde euch
Sklaven von allen Strapazen für immer befrein

Es könnt’ alles so einfach sein
Ich gönn’ allen ihr Eigenheim
Denn wir wollen eh keine Arbeit
wollen nur jede Menge Geld
Wenn es geht keine Fragen,
die uns irgendjemand stellt.

es könnt' alles so einfach sein ist es aber nicht

öffne deinen Geist und atme tief
lerne zu begreifen auch was du nicht siehst
höre auf dir zu sagen "das schaff ich nie"
denn du brauchst deine Kraft für die Chemie
das Studium ist nicht leicht
auch wenn es dir noch nicht so scheint
am ende weißt du über die Welt Bescheid
das ist was Chemieker vereint
dann fassen wir mal zusammen:
mit Chemie hattst du angefangen
viele Vesuche sind super glatt gegangen
doch am Ende steht dein Labor in Flammen

klar haste Fragen aber ne Antwort - haste leider nicht
klar willste einen Doktor doch ohne Master - geht es leider nicht
suchst ne Formel für Gold aus Blei - findste sie aber nicht
Professor Krautscheid oder Dekan Berger - biste leider nicht

es könnt' alles so einfach sein ist es aber nicht

gepostet am 03.01.10 um 21:24 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

Neujahrsansprache, fast.

Wann ist eine Neujahrsansprache eigentlich eine Neujahrsansprache? Dem Wort nach zu urteilen könnte man meinen, wenn sie Neujahr stattfindet, also wäre das dieses Jahr für gestern zutreffend. Nun hat ja aber unsere Kanzlerin ihre Neujahrsansprache am letzten Tag des vergangenen Jahres abgegeben - einen Tag vor Neujahr, also eine Endjahrsansprache, oder? Nein, das kann ja nicht sein, man kann ja nicht die Autorität von unserer Kanzlerin untergraben, in dem man ihr unterstellt ihre Neujahrsansprache sei keine Neujahrsansprache.
Aber wenn man eine Neujahrsansprache auch einen Tag vor Neujahr machen kann, so geht das bestimmt auch einen Tag danach. So wie heute. Schließlich ist das Jahr ja auch noch nicht so alt, sondern neu, wir stecken ja erst im zweiten von 365 Tagen.

Also: Neujahrsansprache, fast.

Aber was muss eigentlich in so eine Neujahrsansprache rein? Die Kanzlerin hat ja damit angefangen, dass dieses Silvester für sie etwas ganz besonderes sein. Klar, wenn sie von Silvester erzählen will muss sie das ja vor Neujahr machen!
Naja, jedenfalls erzählt sie, wie sie vor 20 Jahren Silvester gefeiert hat. Dann sollte ich das vielleich jetzt hier auch machen? Hm, irgendwie kann ich mich aber nicht dran erinnern, muss wohl zu heftig gefeiert haben.

Dann begündet sie warum unsere Soldaten in Afgahnistan für Frieden und Sicherheit sorgen, damit nie wieder Gefahr von Afgahnistan auf unser Land ausgehen kann. Hm, das hab ich sowieso noch nie verstanden warum von da Gefahr auf uns gehen kann, zumindest so lange nicht, bis unsere Soldaten da hin gestiefelt sind. Also darüber kann ich jetzt auch nix in meiner Neujahrsansprache erzählen. Verdammt.

Ja aber dann behauptet unsere Kanzlerin, dass dieses Silvester wie kein anderes sei, es beginne ein neues Jahrzehnt in dem sich vieles für unser Land entscheiden werde. Auch das hilft mir jetzt nicht so wirklich weiter - ich meine das kann ich auch erzählen. Und ist das jetzt was neues? Entscheidet sich nicht ständig was für unser Land? Und was wäre, wenn Jesus nun 5 Jahre eher oder später geboren wäre? Dann hätten wir jetzt nichtmal eine neues Jahrzehnt!

Also bis auf die Aufklärung, dass das mit dem Jahrzehnt nur purer Zufall ist, hab ich bisher noch nix. Schauen wir also doch nochmal zur Kanzlerin. Die spricht dann davon, dass dieses Jahr die Wirtschaftskrise bekämpft werden muss. Frau Merkel hofft sogar, dass unser Land stärker aus der Krise heraus gehen wird, als es hinein gekommen ist. Moment. Das haben wir doch schonmal gehört. Genau! In der Neujahrsansprache 2009! Da hat unsere Kanzlerin sogar behauptet, dass sie mit den wichtigsten Gruppen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Banken- und der Managerwelt gesprochen hat und dabei einen neuen Geist für Verantwortung für das Ganze gespürt habe. Ja aber wenn sie das schon vor einem Jahr gesagt hat, dann wiederholt sie sich ja jetzt! Ist das dann jetzt vieleicht eine versteckte Entschuldigung, weil noch nix passiert ist?

Nein, das kann nicht sein, auch wenn sich die CSU diese Tage wieder einmal mehr Führungskraft von unserer Kanzlerin wünscht ...
Ich jedenfalls glaube, dass das heute nix mehr hier wird mit der Neujahrsansprache. Alles Themen von denen ich keine Ahnung habe die da rein müssen und am Ende erzähl ich dann nächstes Jahr wieder das gleiche, das wär schon peinlich.

Aber dann zumindest: Alles Gute für 2010!

Doch etwas fällt mir da gerade noch ein: Das hier ist ja sowieso nicht ernst zu nehmen, denn es heißt ja Neujahrsansprache aber das hier ist ja keine Ansprache, sondern eher ein Anschrieb. Mist.

der Webmaster

gepostet am 02.01.10 um 19:02 Uhr, 1 Kommentar
tags: Türchen

Das 8. Türchen und das erste Türchen 2010

Es ist Neujahr, die Zeit für gute Vorgesetzte.
Das ist natürlich Blödsinn, denn man hat am 1.1. frei und da können die Vorgesetzten nie glänzen aber auch nicht nerven, gut für den Vorgesetzten, den guten.
Natürlich meine ich die guten Vorsätze, hoffe jeder schafft seine guten Vorsätze durchzustehen, sei es mit dem Rauchen aufzuhören, mehr von dem einen zutun und weniger von dem anderen oder endlich mal zum Chemiefasching zugehen oder wieder mal zum Chemiefasching zugehen.

Wir wünschen allen ein gesundes neues Jahr, selbstverständlich auch ein neues Jahrzehnt.

Der Chemieelferrat

 

Cartoon

gepostet am 01.01.10 um 20:26 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

Silvestertürchen

Silvester 2009

Das ist schon Türchen 7 und das letzte Türchen in diesem Jahr, denn das Jahr 2009 geht heute zu Ende und rückblickend gesagt war es doch gar nicht so schlimm, weil irgendwie sind wir noch da. Gut es gab die Kriese, die böse, böse Kriese. Gut diese Jahr ist Jackson Michael und Patrik Swayze so ist das da sterben auch mal paar Prominente, ein Jahr mehr oder weniger prominent. Dieses Jahr gab’s Demos wegen den schlechten Studienbedingungen, da wünscht sich manch ein Student die 65 Stunden-Woche. Aber ehrlich wollen wir jetzt so kurz vorm Ende noch Dreck auf das Jahr werfen? Nein, weil es hatte 365 Tage was schon mal ne Leistung ist, es war das wärmste Jahr woran sich Jopi erinnern kann, also seit der Wettererfassung.

Ich war recht zufrieden mit dem Jahr, ich hoffe Ihr auch und was sonst noch dieses Jahr passiert ist kann man natürlich auch beim Fasching sehen. Also rutscht gut ins neue Jahr (schöne Info über die Herkunft).

man sieht sich im neuen Jahr

Der BOFH

gepostet am 31.12.09 um 20:48 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

Pädagogisch fragwürdig

Wir haben im Elferrat auch Pädagogen, naja Lehrer besser gesagt, Lehramtsstudenten oder einfach Geisteswissenschaftler.

Schule ist eins der wenigen Themen das jeder kennt, einer mehr und mansch einer weniger. Wenn man die Schule eher weniger kennt, hat man später eher schlechte Karten, doch in der Schule nur auf Wiederholung machen, bringt einen auch nicht weiter. Je länger man normalerweise in der Schule ist, desto besser. Doch mal ganz ehrlich: Wieso sollte man acht Stunden am Tage in die Schule gehen? Reicht es nicht, wenn die Lehrerin früh sagen würde: "Lernt bis in 2 Wochen folgende Themen!", dann kommt ne Prüfung und man verhaut sie - die Klausur, nicht die Lehrerin.

Also genauso wie jetzt auch, nur dass man nicht soviel Zeit in der Schule verbringt. Doch mal ehrlich, wieso eigentlich in die Schule gehen, einfach ne Mail schicken. In der Grundschule mag es etwas kompliziert sein, aber auch so ein Erstklässler muss lernen seine Mails zu lesen, weil sonst hat er später keine Chance. Also schreibt der Lehrer:

"Lernt die Buchstaben a-f!"

Das lesen die Eltern dann ihren Kindern vor. Das Kind fragt:

"Was ist denn ein Buchstabe?"

Die Eltern antworten:

"Keine Ahnung, musste googlen!"

das Kind fragt:

"Was ist den googlen?"

Eltern tippen was in die Suchmaschine ein und es kommt:

"Meinen sie Buchregal?"

Und man klickt es an und dann klickt man auf den Beitrag der Wikipedia und so wissen die Eltern und das Kind, was ein Buchregal ist und das man sie gern auch mit Buchstaben kennzeichnet, oft auch a-f.

Die Frage ist doch, wann lernt man? Zu Hause oder in der Schule, und welches Wissen fragt man ab bei einer Klausur, genau das was man zur Klausur drauf hat. Doch eigentlich sollte man das Wissen abfragen was man in der Schule gelernt hat, 5 min vor Ende einer Stunde einen kleinen Test, und dann darf man es auch wieder vergessen, wie bei jeder Klausur auch. Die nächste Frage ist:

Was sollte man in der Schule lernen?

Sollte man lernen wie man einen Harz-4-Antrag ausfüllt, den junge Lehrer im Schlaf können, weil sie ihn oft ausfüllen mussten bis sie eine Festanstellung bekommen haben.

Geschichte?

Da kommt jedes Jahr ein Neues hinzu.

Worauf sollte die Schule vorbereiten?

Auf das kommende Leben, welches? Ist nicht jeder seines Glückes Schmied? Kann nicht jeder erfolgreich werden oder auch Versager, soll die Schule auf jede kommende Möglichkeit vorbereiten?

Oft einigt man sich, dass man schreiben lernen sollte, doch das richtig Schreiben ändert sich auch immer, Rechnen soll man lernen, doch was hilft es einen, wenn man Rechnen kann nur die anderen nicht, die aber rechnen sollen, bis vor kurzen hat damit ja auch keiner gerechnet.

Vieles was man macht, hat man nicht in der Schule gelernt, zum Beispiel Sex, da hat man nur die theoretische Abhandlung behandelt, doch das lernen machte erst beim Spaß Spaß.

Da kommt man auch schnell zu der Frage:

Wie sollte man lernen?

Eher praktisch oder theoretisch oder beides. Sollte man lernen durch Schmerz? Ich meine jetzt nicht damit das die Lehrer es den Schülern rein prügeln sollen, hätten sie eh nicht die Kondition und die Kraft dazu, nein es gibt gewisse Sachen die lernt man nur, wenn es weh tut wie etwa:

"Fass nicht auf die heiße Herdplatte!"

Wenn man dann mal auf die heiße Herdplatte gefasst hat, weiß man solche Ratschläge anzunehmen, deshalb nie sagen:

"Fahre nie unangeschnallt mit 100 gegen die Wand!"

Nicht nur das man das auch angeschnallt nicht machen soll, nein man muss sich sicher sein, dass das Gegenüber solche Aussagen auch zu deuten weiß, weil sonst hat man das selbe wie mit der Herdplatte.

Und eins ist auch klar, ich habe nie gelernt, wie ich jetzt Antworten auf meine Fragen bekomme.

Der BOFH

gepostet am 30.12.09 um 20:58 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

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