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Informatikerfasching Teil III: Google@home

Jürgen Hambrecht richtet sich gerade einen Google-Account ein. Er freut sich.
Aus dem Laptoplautsprecher dröhnt es:
>>Google bedankt sich, und wird jetzt ihre persönlichen Daten für Sie sammeln.<<
Jürgen denkt so bei sich:
>>Ach was soll's, ich habe doch nix zu verbergen<<
Jürgen lehnt sich zurück und sieht auf seine Uhr.
Jürgen ist ganz aufgeregt und sagt zu sich:
"Oh verdammt schon so spät, ich muss los. Verdammt wo ist den mein Autoschlüssel, wo ist denn dieser verdammt Schlüssel"
Jürgen wird immer fuchtiger, weil er nicht weiß wo diese verdammter Autoschlüssel ist und er los muß.

Jürgen schreit in seine Wohnung: "Scheiß Schlüssel!"

Das Telefon klingelt:

>> Bing ... Bing Bing<<
Jürgen geht ans Telefon und sagt: "Hambrecht hier"
An der anderen Seite der Leitung meldet sich ein Arzt und sagt: "Morgen Herr Hambrecht, Hirschhausen hier, google-heath meldet mir gerade, das ihr Puls bei 200 liegt und da wollte ich mal nachfragen ob alles gut ist."
Jürgen antwortet: "Herr Doktor, alles in Ordnung, ich suche nur meinen Autoschlüssel, aber woher wissen sie das mit meinen Puls"
Doktor: "Naja von Google die wissen es halt, die wissen auch wo ihr Autoschlüssel ist, einen schönen Tag noch."
Jürg nachdenklich über das was der Arzt ihnen gesagt hat: "Google weiß wo mein Autoschlüssel ist, wo ist mein Schlüsse?l"
Aus dem Latoplautsprecher drohnt es wieder:
 >>Ihr Schlüssel finden sie im Papierkorb.  90% der Leute die ihren Autoschlüssel gesucht haben, haben auch ihr Portemonnaie gesucht. Wollen sie auch ihr Portemonnaie suchen?<<
Jürgen sagt: "Ja das möchte ich."
Aus dem Lautsprecher sauselts:
>>Es befindet sich in ihrer Gesäßtasche<<
Jürgen wütend: "Aaahhhh, wollen die mich verscheißern?"
Es klingelt wieder das Telefon:
>> Bing Bing<<
Jürgen: "Ne Herr Doktor nicht schon wieder! Scheiß, ist nicht de Doktor, ist der Chefe!"
Jürgen geht ans Telefon: "Hambrecht, schönen guten Morgen."
Chef: "Morgen Herr Hambrecht, Google meint sie kommen heute zu spät, deshalb meine Frage: Sind Sie krank?"
Jürgen: "Hä? Wie? Was?"
Chef: "Sie sind noch zu Hause und hätte vor fünf Minuten losfahren müssen um rechtzeitig zu kommen."
Jürgen: "Ich habe nur meinen Schlüssel gesucht."
Chef: "Ja Schluß mit lustig und machen sie los, aber zügig!"
Jürgen: "Ich bin schon auf dem Weg."
Jürgen: "Verdammt wo ist den mein Haustürschlüssel."
Wieder schallt es aus dem Lautsprecher:
>>Den hat ihr Frau.<<
Jürgen: "Wo ist den meine Frau schon wieder. Jetzt muss ich echt meine Frau suchen."
Der Lautsprecher brüllt:
>>Meinten sie neue Frau?<<
Jürgen: "Nein."
Der Lautsprecher flüstert:
 >>Wollen sie Videos sehen mit ihrer Frau?<<
Jürgen etwas überfordert: "Ja, was?"
Es knarrt aus dem Lautsprecher:
>>Sind sie älter 18 Jahre?<<
Jürgen brüllt: "Ich will nur noch so schnell wie möglich hier raus."
Der Lautsprecher pochend:
>>Route wird berechnet, gehen sie nach rechts auf dem Flur, nach drei Metern die Tür öffnen und sie sind draußen.<<
Jürgen geht auf den Flur, öffnet die Tür da steht ein Vertreter-Typ.
Der Vertreter sprich Jürgen an: "Tag ich komme von der GEMA wegen ihren nicht bezahlten mp3s auf ihren Rechner."
Ein zweiter Vertreter kommt die Treppe hoch und spricht ohne zu warten Jürgen an: "Hier ist ihr Vorladung wegen Steuerhinterziehung."
Jürgen fassungslos: "Was ist den hier los ich versteh nur Steuerhinterziehung mp3s."
Die Vertreter sagen im Chor: "Sie sind doch bei Facebook in den Gruppen Ich behumpse das Finanzamt und Ab 10000 ilegalen mp3s habe ich aufgehört zu zählen "
Jürgen am ausrasten: "Hier klatsch es gleich, aber kein Applaus"
Die Vertreter: "Hehe. Google - don't be evil."

 

 

BOFH

gepostet am 10.01.10 um 19:04 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen, Informatikerfasching

Informatikerfasching Teil II: Google und die Fernwärme

Eine Unterhaltung zwischen wirtschaflichem und technischem Leiter von Google.

W: Sie wissen ja, Energie wird immer teurer und da stellt sich natürlich auch für uns die Frage, wie wir bei Google Strom sparen können. Jetzt ist mir zu Ohren gekommen, dass unsere Rechenzentren klimatisiert werden. Wozu soll das denn gut sein?

T: Sie haben ja recht. Das Internet wiegt nichts und hat dementsprechend auch keine Temperatur, um die man sich kümmern müsste. Allerdings machen uns die User hier einen Strich durch die Physik. Die soziale Kälte in den Youtube-Kommentaren ist so stark, dass uns die Server einfrieren, wenn wir da nicht klimatisieren.

W: Moment mal. Wir geben unser mühsam erwirtschaftetes Geld für Heizung aus, um soziale Kälte zu kompensieren?

T: So schlimm ist es auch wieder nicht. Wir haben eine Kooperation mit Youporn. Dort werden ja täglich heiße Videos hochgeladen, die dann natürlich auf Zimmertemperatur runtergekühlt werden. Youporn überlässt uns die dabei frei werdende Wärme. Im Gegenzug haben wir Youporn entgegen unseren Zensurrichtlinien in den Suchindex aufgenommen.

W: Aber der Wärmetransport kostet doch sicher auch Geld.

T: Ja sicher. Die Wärme muss in Pakete verpackt und geroutet werden. Und dann gibt es natürlich auch Packet Lost.

W: Hmm. Sagen Sie mal, wäre es denn technisch nicht möglich, Youporn auf den Google-Servern zu betreiben und so den Wärmetransport zu vereinfachen?

T: Wir haben das schon durchgerechnet. Es ist möglich und würde den Aufwand für den Wärmetransport auf fast 0 reduzieren. Aber es gibt da ein Problem: Viren. HIV und so, sie wissen schon.

W: Aha. Wie wird das mit den Viren denn bei Youporn gelöst?

T: Dort werden alle Videos gleich nach dem Hochladen ultrahocherhitzt und heterogenisiert. Damit sind die Viren in 99,9% der Fälle vernichtet. Aber das braucht natürlich wieder viel Wärme und die fällt ja bei einer integrierten Lösung nicht an.

W: 99,9%? Was ist mit dem Rest?

T: Das ist gleich das nächste Problem. Ein  Restrisiko besteht natürlich immer. Youporn hat da z.B. noch diese Schleuse auf der Startseite und einen Haftungsausschluss in den AGB. Youtube hingegen ist eine offene Plattform, außerdem liegt das Durchschnittsalter unserer Nutzer bei 13. Wenn es da ein Virenrestrisiko gibt steht doch sofort der Jugendschutz auf der Matte.

W: Ich seh schon, was Youporn angeht drehen wir uns im Kreis. Gibt es denn nicht noch andere Möglichkeiten günstig an Wärme zu kommen?

T: Naja. Man hat beispielsweise mit Wärmetauschern in Firewalls experimentiert. Aber da muss man Unmengen an Rohren verlegen. Und wenn man nicht höllisch aufpasst, dann nutzt irgendein Hacker diese Infrastruktur aus, um von Server zu Server zu tunneln.

(Schweigen)

W: Und Sun? Hab Sie mal bei Sun angefragt?

T: Sun. (überlegt) Deren Produkte sind allseits beliebt. Sie vertreiben Open-Source-Software. Aber die Entscheidungen fallen doch alle hinter geschlossenen Türen. Das passt eigentlich perfekt in unser Unternehmensprofil.

W: (euphorisch) Und Sun steht zum Verkauf! Wir sehen uns morgen! Ich muss jetzt telefonieren.

 

Itchy

gepostet am 10.01.10 um 1:03 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen, Informatikerfasching

Das Wetter spielt verrückt.

Da schaut man raus, wenn man es endlich geschafft hat rein zu kommen, und sieht das Schneetreiben, durch das man sich gerade noch bewegte. So ein Wetter und der Schnee, das hätte ja auch keiner erwartet. Schnee im Winter, der liegen bleibt - da hat doch einer nicht mitgedacht. Vielleicht schafft es der eine oder andere noch mit seinem Fahrrad rum zu fahren, aber hier ging nichts mehr, selbst Telefongespräche wurden eingeschneit, selbst die Datenpakete hatte nicht mal Lust bei dem Wetter vorbei zu kommen, oder sie haben sich bei dem Schneetreiben verirrt. Ich werde es nie erfahren und deshalb gibt es das Türchen später als gedacht - und auch nicht das was hier hin sollte, den der Teil ist noch eingefroren. Ich konnte aber ein paar Bilder auftauen.

BOFH

 

knaller

gepostet am 09.01.10 um 1:22 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

Informatikerfasching Teil I: Die praktische Surfprüfung

Ich betrete den Computerraum an der Volkshochschule, begrüße den Prüfer und der weist mich an, mich an den Windows-XP-Rechner zu setzen.

Prüfer: „Melden se sich als ‚Jast‘ an und starten se dann den Brauser.“

Ich wähle den Benutzer „Gast“ und frage nach dem nötigen Passwort. Der Prüfer schaut mich etwas schief an: „Na, ‚gast‘ natürlich.“

Alsbald suche ich im quietschbunten Startmenü einen Browser, beim Hangeln durch alle Programmgruppen finde ich aber weder Mozilla noch Opera. Nichtmal ein alter Netscape.

Prüfer: „Na, wat dauert det denn so lange? Wat suchense denn? Kennse sich nichmal mit den Computer-Grundlagen aus?! Starten se jetzt doch das Internet, gleich da auf’m Desktop.“

Aus Mangel an Alternativen klicke ich also auf das blaue „e“-Icon. Die eingestellte Startseite erscheint, noch wesentlich bunter als Windows XP, mit vielen Animationen und Schriftarten und -größen. Laute Hintergrundmusik ertönt aus den billigen Lautsprechern; ich will in der Taskleiste den Ton wegdrehen.

Prüfer: „Neee, wat hamse denn vor? Lassense det mal sein. Det is meine Homepage, zeige ick hier allen Schülern, empfehle ick jeden, sowas zu machen. Hab ick mit Frontpage selbst programmiert, janz einfach ...“

Mir kommt es in den Sinn, „validator.w3.org“ in die Adressleiste zu tippen, werde daran aber von einem gelben Popup, beschriftet mit „ZoneAlarm“, am unteren rechten Bildschirmrand gehindert.

Prüfer: „Det is unsere Firewall. Irgendsoein Hacker wollte unseren Computer angreifen, aber die Firewall hat det nicht zujelassen. Det habense in der Theorie ja gelernt. Klickense det mal wech, Beschwerden schreib ick sonst immer an die Provider, aber nich’ während ’ner Prüfung. So, jetzt gehn wa erstma’ auf eine Seite für Computernachrichten. Man muss sich ja informieren. Wegen Viren und Würmer und so’n Getier ...“

Ich habe schon die ersten vier Buchstaben H, E, I und S getippt, da meldet er sich schon wieder: „Wat machense denn jetzt schon wieder? Wollense Seiten mit Schweinebildchen besuchen, wa? Det kennense, wa? HeißeMädels.de oder sowat, wa? ... Neee, seriöse Infos wollen wa. Tippense ein: wäwäwä Punkt Computerbild Punkt de eh!“

...

Zehn Minuten später.

Prüfer: „Neee neee, das mit den Webseiten ist nicht ihre Stärke, das habe ick schon von Anfang an gesehen. Machen wa mal wat anderes. Wir verschicken mal ne E-Mail. Machense mal den Outlook Express auf.“

Ich tue wie geheißen und sehe zum ersten Mal in meinem Leben dieses Programm, von dem ich schon so viel im Usenet gelesen habe ...

Prüfer: „Sie haben doch sicher ne E-Mail-Adresse, wa? Schickense sich selbst mal ne E-Mail von hier. Mit ’nem Anhang. Ick habe da ein paar lustige Sachen in Eigene Dateien Schrägstrich Lustiges. Suchense sich da wat aus.“

Ich erstelle eine neue E-Mail an die Adresse „devnull ät LarsKasper.de“ ...

Prüfer: „Sie haben aber ne lustige E-Mail-Adresse, mit dem Namen hinten. Funktioniert denn das? Hamse denn gar keine bei Web.de oder GMX? Hat doch jeder. Mit dem Namen vorne. Na, machense weiter, hängense was Lustiges da dran!“

... und suche mir aus dem von ihm genannten Ordner die Powerpoint-Datei mit dem geringsten Dateivolumen aus.

Prüfer: „So, jetzt wegschicken!“

Auch das wird erledigt. Die neuen E-Mails werden auch gleich abgerufen.

Prüfer: „Oh, neue Nachrichten. Was ist denn das? Klickense mal da drauf.“

Er deutet auf eine neue E-Mail im Posteingang.

Prüfer: „Ah. Von Microsoft. Die schicken uns was, damit wir hier vor Würmern sicher sind. Hamse das schonmal gemacht, so einen Flicken – Profis nennen das Pätsch – aufzuspielen? Klickense den Anhang gleich mal an, diese EXE-Datei da ... – Hey, wo wollense denn hin? Warum laufense denn weg? Kommense wieder her! HEY! DURCHGEFALLEN! Durchgefallen sindse! ... Der nächste, bitte!“

gepostet am 07.01.10 um 10:30 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen, Informatikerfasching

Winter in Leipzig

Es mag ja Menschen geben, die Leipzig nicht mögen und auch Menschen, die Schnee nicht mögen. Aber wenn beides aufeinander trifft, dann kann sich selbst ein erfahrener Pessimist der Freude über die Weiße Pracht nicht erwehren. Zumindest dann nicht, wenn er Student ist und ein Fahrrad hat.

Ich fahre gern Fahrrad, und ich fahre auch bei Schnee gern Fahrrad. Im Sommer fahren kann jeder, aber der Schnee stellt den Gleichgewichtssinn vor immer neue Herausforderungen, besonders auf Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen. Die Stadt Leipzig unterstützt mich bei diesem Winterabenteuer nach Kräften, indem sie Schneepflüge von den Straßen fernhält.

Auch die Uni hilft mit, den Winter zum Erlebnis werden zu lassen. Irgend ein schlauer Baumeister hat nämlich erkannt, dass die Leipziger Seenlandschaft im Winter nur bedingt zum Baden geeignet ist und der Student Alternativen zum Planschen braucht. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Stufen hinab in die Fahrradgarage nach hinten geneigt sind und somit hervorragende Wasserbassins bilden.

Das Einzige, was Leipzig im Winter noch zum Paradies auf Erden fehlt, ist ein Skilift. (Wie jetzt, in Leipzig gibts keine Berge? Natürlich gibts die. Zum Beispiel den Bayrischen Platz. Fragt mal einen gebürtigen Leipziger Fahrradfahrer.) Aber keine Sorge, der Lift kommt sicher auch noch. Bis dahin guten Rutsch - und Badehose nicht vergessen!

Itchy

gepostet am 06.01.10 um 9:41 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

Fehlende Weihnachtsstimmung

Weihnachten war vorbei und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass etwas fehlte. Viel Familie, Plätzchen, auch einige Geschenke - alles da. Und doch... Es dauerte eine Weile, bis ich erkannte, warum bei mir keine richtige Weihnachtsstimmung aufgekommen war. Es fehlte der Kommerz. Weihnachten ohne Kommerz, dass ist doch wie Sonnenbrand ohne Schmerzen. Okay, ich gebe zu, man könnte bessere Vergleiche finden. Aber die Botschaft ist wohl klar: So kommt keine rechte Freude auf.

Von Ebay hab ich in der Weihnachtszeit gerade mal sechs Werbemails bekommen, denen es auch noch arg an Kreativität mangelte. Letztes Jahr war da mehr los, es gab ein wunderschönes virtuelles Glücksrad mit bezaubernder Hintergrundmusik. Web.de schlug sich mit vier Weihnachtsmails auch nicht besser und Penisvergrößerung war gar nicht im Angebot. Dabei wäre das doch ein super Weihnachtsgeschenk.

In der Realität sah es auch nicht besser aus als in der Onlinewelt. Vor der Mensa hab ich in diesem Jahr keinen Pizza.de-Adventskalender in die Hand gedrückt bekommen und ich musste mich regelrecht dazu zwingen überhaupt einmal auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, um dort rekordverdächtige zweihundert Gramm gebrannte Mandeln zu kaufen.

In Anbetracht dieser Tatsachen ist es nicht verwunderlich, wenn die Weihnachtsfreude ausbleibt. Das Jahr 2009 wird mir als eines der trostlosesten meines Lebens in Erinnerung bleiben. Halt, nein: Wäre mir beinahe als ein solches in Erinnerung geblieben. Denn vor Silvester war ich dann doch noch mal richtig groß einkaufen. Schließlich will ich weder an der Wirtschaftskrise noch am Feinstaubmangel schuld sein.

Itchy

gepostet am 05.01.10 um 14:11 Uhr, 0 Kommentare
tags: Türchen

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