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Chemikantenstadl

"Wir können alles. Außer singen."

Kunterbunt und voller Gemütlichkeit ging es dieses Jahr her, als wir die erste und zugleich letzte Aufführung des Chemikantenstadls im Großen Hörsaal der Fakultät erleben durften.

Fluorion Silbereisen und seine Kolbendudler führten durch ein chemtastisches Programm und wurden lediglich von der sehr kompetenten Regie angemessen aus dem Konzept gebracht.

Leider erfuhren wir direkt zu Beginn, dass einige Programmpunkte, wie etwa die Physiker Hertzbuben kurzfristig abgesagt werden mussten.

Als ersten Special-Guest hießen wir die ehemalige First Lady, Hillary Clinton, willkommen, welche  überraschend ihre Niederlage mit ihrem professionellen frech-frostigen Lächeln anerkennen musste. Aber eine neue Karriere als wunderschöne Geschenkefee im Elferrat ist ihr nunmehr sicher!

Ebenfalls von weither gereist war ein wissenschaftliches Trio der Extraklasse- unter ihnen eine echte Koryphäe der esoterischen Physik: Dr. Axel Stoll. Sein umfangreiches Wissen über diverse Weltverschwörungen konnte seine Kollegen schlussendlich nicht vollkommen überzeugen, so dass er Wut entbrannt die Bühne verließ. In einem Nachgespräch zwischen Fluorion und einem Wissenschaftler der Fakultät für Chemie und Mineralogie Leipzig wurde ein weiteres Geheimnis aufgedeckt: aufgrund des  Verkaufs von Uran an Koreaner konnten zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen sowie gesichert werden.

Im weiteren Verlauf der Sendung sorgten gleich drei Rammsteins für eine feurige Abwechslung, von welcher der Augenstern unseres Fluorions - Selene Fischer - kurzzeitig die Besinnung verlor. Anschließend rockten die vier lustigen Fünf, die leider nur zu dritt anwesend waren, mit ihrem Nummer 1 – Hit „Nacht von Freitag auf Montag“ die Bühne.

Unglücklicherweise hatte Fluorion die kleine Dose „Improvisation“ nicht überstanden, so dass man ihn in kompetentere Hände übergeben musste, die versuchten, ihn ruhig zu stellen.Völlig überrascht sprang daher unsere Regie ein, welche die letzten zehn Minuten Sendezeit sinnvoll und spontan füllen musste. Doch er wäre kein Chemiker, wenn er aus der Not nicht eine Tugend machen würde und las uns aus seinem gereimten Tagebuch vor. Somit konnte unser Publikum Einblicke in den Alltag eines Chemie-Doktoranten gewinnen.

Zum Abschluss verzauberten wir mit unserem guten alten Dauerbrenner der Besinnung „Fasching der Chemie“ unser Publikum und läuteten chemsationell unsere nun schon 55. Saison ein!